Ralf Herrmann | DIE LINKE. Gelsenkirchen

 
 
 
Ratsherr wirft Gelsenkirchen Geheimniskrämerei vor | 03.03.2010
 
Drei Fragen an Ralf Herrmann vor der Kommunalwahl 2009 | 24.08.2009
 

 
 
Ralf Herrmann im Stadtspiegel
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Ralf Herrmann im Interview zum Thema "Die Leute werden ruckzuck nach unten durchgereicht" in der Tageszeitung "jungeWelt" vom 30.06.2009
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DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 15.04.2010
 
SPD zeigt ihr FDP-Gesicht!
 
LINKE kritisiert FDP-Koalitionsabsichten von SPD-Chef Gabriel..............

"Wenn SPD-Chef Gabriel sich jetzt auch mit der Mövenpick-Partei von Herrn Westerwelle eine Koalition vorstellen kann, zeigt das nur, dass in NRW kein sozialer Politikwechsel zu erwarten ist, sondern nur die kalte Politik gegen Arbeitnehmer, Geringverdiener, Hartz-4-Bezieher und Rentner fortgesetzt werden soll", kritisieren die Spitzenkandidaten Bärbel Beuermann und Wolfgang Zimmermann (LINKE) die SPD scharf. "Die Fassade der SPD bröckelt. Dahinter wird die neoliberale Hartz-Partei erneut sichtbar, wenn Gabriel die Ampel mit der FDP fordert. Mit der SPD ändert sich nicht die Politik, sondern es ändern sich nur die Gesichter. Da hilft es auch nicht, einen DGB-Vorsitzenden in ein Schattenkabinett aufzunehmen. Frau Kraft ist nicht aus dem Schneider. Die SPD steht eindeutig für ein Weiter so. Nur wenn die LINKE in den Landtag kommt, wird die Rüttgers Regierung zu verhindern sein. Das aber hat Herr Gabriel immer noch nicht verstanden", erklärt Zimmermann weiter. "Wer sich so wie die SPD verkauft, ist völlig unglaubwürdig und kann dann natürlich auch mit der FDP zusammenarbeiten. Die SPD leidet unter einem Wahrnehmungsverlust. Herr Gabriel hält die Ampel für möglich, Frau Kraft rot-grün. Wer so agiert und argumentiert, hat die Realität nicht erkannt. Die Bürgerinnen und Bürger wollen keine Politik der sozialen Kälte mehr und wissen jetzt, was sie von der SPD nach der Wahl zu erwarten haben. Sozialere Politik wird es nur mit der Linken und deren Einzug in den Landtag geben", so Bärbel Beuermann abschließend.........Quelle:scharf-links

 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 11.04.2010
 
Zahlreiche KV schließen sich der Kampagne der Linkspartei Leverkusen an
 
Die Unzufriedenheit weiter Teile der Linkspartei-Basis mit der Wahl-Kampagne des Landesvorstands führt dazu, dass die Kreisverbände in NRW selbst aktiv werden. In vielen Kreisverbänden wird die Plakatserie aus der Zentrale als untauglich bewertet. Die für die Bundespolitik entwickelten Parolen wie "Bundeswehr raus aus Afghanistan" oder "Weg mit Hartz IV" haben keine landespolitische Relevanz, ist die weit verbreitete Auffassung. "Am Infostand werden wir gefragt, wie wir das denn im Landtag umsetzen wollen - und zu Recht," sagt ein Kreissprecher im Gespräch mit unserer Redaktion. "Weshalb werden nicht Rüstungsexporte aus NRW oder unsere Forderung nach einem landesweiten Sozialticket thematisiert," merkt eine Kandidatin der Landesliste an. "Außerdem werden SPD und Grüne von uns nicht angegriffen, dabei haben Clement, Steinbrück und Müntefering Hartz IV erst möglich gemacht," fügt ein weiterer Aktivist hinzu. Zu allem Unmut kommt noch hinzu, dass in der Fläche des Landes die Anzahl der Plakate, die zentral zur Verfügung stehen, nicht ausreicht. Sobald irgendwo nachplakatiert werden muss, gibt es keine Reserve mehr.

Vier Wochen vor der Wahl hat die Linkspartei-Basis in NRW nun zur Selbsthilfe gegriffen. Im Kreisverband Leverkusen entstand die Idee einer zusätzlichen Plakatserie. Die Plakate wurden gedruckt und werden allen anderen Kreisverbänden zum Selbstkostenpreis von 1 Euro zur Verfügung gestellt. "Unsere Plakatserie ist eine Ergänzung zur landesweiten Kampagne," erklärt die Leverkusener Kreissprecherin Ruth Tietz auf Nachfrage. "Bestellungen nehmen wir unter nc-tietzru@netcologne.de an."

Dass dabei nicht nur die räumlichen Lücken geschlossen werden, zeigt sich bei Betrachtung der Motive. Die Leverkusener Plakatserie grenzt sich auch deutlich von SPD und Grünen ab. "Wer grün wählt, wird schwarz sehen" und "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten" heißt es auf zwei der Plakate. Aufgenommen werden diese Botschaften sehr unterschiedlich. Teile des Landesvorstands lehnen sie ab. Viele Kreisverbände bestellen sie gern. SPD und Grüne sind hier mit ihrer Politik noch zu gut in Erinnerung. 2004 erhöhte die rot-grüne Landesregierung die Arbeitszeit der Landesbeamten, teilweise schaffte sie tarifliche Sonderzahlungen einfach ab. Zu ihrer Politik gehörte Sozialabbau im Jugendbereich und Umwandlung der Uni Kliniken in Unternehmen öffentlichen Rechts ebenso wie die Reduzierung der Leistungen für Krankenhäuser und der Gelder für soziale Initiativen. Daran erinnern sich auch noch viele Bürgerinnen und Bürger. Dort, wo die Plakate bereits hängen, wird von reichlich Zuspruch aus der Bevölkerung berichtet. "Richtig so", sagt eine Passantin im Vorübergehen und: "SPD und Grüne haben uns das Hartz-Elend gebracht."

Zwischenzeitlich hängen Plakate der Leverkusener Serie in einem Viertel der Kreisverbände in NRW. Mit den Plakatierungen setzen die Verantwortlichen vor Ort auch ein Zeichen gegen rot-rot-grüne Regierungsträume. Im Gegensatz zur Spitze des Landesverbandes formulieren sie eine klare Linie: Kein Zusammengehen mit Sozialabbauparteien!

Dass die linke Basis auch nach der Wahl die Strategie tatsächlich mitbestimmen wird, ist seit der Landesvorstandssitzung vom 10.April klar. Der geschäftsführende Landesvorstand setzte sich nicht mit seinem Ansinnen durch nach der Wahl 3 Regionalkonferenzen und einen Sonderparteitag, der nach einer Sondierung erst über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zu entscheiden hätte, zu streichen. Gleichzeitig entfällt die Möglichkeit, noch vor der Wahl auf einem "kleinen Parteitag" am 24. April das Wahlprogramm zu entschärfen. Da das Präsidium des Landesrates versäumt hat, fristgerecht einzuladen, tritt der "kleine Parteitag" nun erst nach der Wahl wieder zusammen.

Edith Bartelmus-Scholich, 11.4.2010
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 06.04.2010
 
Wieder ein Thema der Linken aufgegriffen
 
Am Freitag dem 26. März besuchte SPD Chef Sigmar Gabriel fünf Moscheen im Ruhrgebiet. In Gelsenkirchen fand er klare Worte, was er von der rechten Hetze hält, nämlich nichts. Er sagte dabei auch noch einen bemerkenswerten Satz: "Wahlrecht ist Menschenrecht und ist nicht an Nationalitäten gebunden."

Bei diesen Worten werden sich jetzt viele Linke, gerade auch in Gelsenkirchen die Frage stellen, will sich Sigmar Gabriel den Linken nähern oder vielleicht eintreten. Nein, der Chef der SPD hat mal wieder mit seiner Partei ein Thema der Partei DIE LINKE Nordrhein Westfalen aufgegriffen. DIE LINKE fordert schon seit langen auch mit dem Flyer: "Wahlrecht ist Menschenrecht - ein kommunales Wahlrecht für alle Migranten". Wenn die SPD auch immer wieder in den Medien DIE LINKE in NRW unter 5% reden möchte, weil DIE LINKE unfähig zum Regieren sei, muss man sich an Infoständen und anderswo die Frage gefallen lassen (und den Bürgern dann auch beantworten können): "Warum man gerne die Themen wie z.B. Mindestlohn, Studiengebühren usw. der Partei DIE LINKE aufgreift aber diese nicht im Landtag haben möchte?"
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 22.03.2010
 
Parteispenden von Unternehmen
 
Unternehmen und Wirtschaftszweige nehmen auf direktem Weg durch Millionenspenden an Parteien Einfluss auf die Gesetzgebung. Parteien, die sich auf diesem Weg beeinflussen lassen, sind tolldreist.

Parteien gaukeln dem Wähler vor, seine Interessen zu vertreten, doch in Wirklichkeit sind sie darum bemüht, den Wünschen ihrer Geldgeber gerecht zu werden", fasst Fraktionsvize Ulrich Maurer den jüngsten Spendenskandal zusammen und wiederholt die Forderung: "Gekaufte Demokratie muss generell verboten werden."
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 22.03.2010
 
Schulobst aber nicht für alle Kinder!
 
Das Schulobst-Projekt-NRW ist noch nicht gestartet und schon gibt es den ersten Ärger. Ende März startet das Projekt Schulobst, doch viele Kinder werden leider nicht daran teilnehmen können. Unsere Landesregierung gab nur 355 Primarschulen (von 760 die sich beworben hatten) die Chance in den Genuss von täglich einer Extra-Portion der süßen Früchte zu kommen. Wir haben in NRW 3790 Primarschulen und es ist beschämend, wenn an einem Projekt wie diesem nicht alle Kinder aus Primarschulen mit Obst versorgt werden können. Jürgen Rüttgers, der das Schulobstprojekt vor nicht allzu langer Zeit auch mit vorgestellt hatte, muss sich hierbei schon mal die Frage gefallen lassen: "Ob er nicht der Landesvater aller Kinder unseres Landes ist?". Denn staatliche Freifrüchte sollten in Zeiten, in denen viele Kinder, auch in Gelsenkirchen, in Armut leben für alle Schulen frei zu Verfügung stehen. Wenn aber Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) in der Bildzeitung erzählt, das durch ein Computer- Programm ausgewählt wurde, welche Schulen an dem Schulobst-Projekt teilnehmen dürfen und die Bild als Überschrift den Titel wählt: "Kriegen etwa nur die Reichen einen Korb", dann läuft in NRW mal wieder politisch etwas falsch.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 16.03.2010
 
Entwurf des Parteiprogramms
 
Am kommenden Sonnabend, 20. März 2010, wird der Entwurf des Parteiprogramms der LINKEN von den beiden Parteivorsitzenden Lothar Bisky und Oskar Lafontaine auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus vorgestellt werden. Zeitgleich wird die Veröffentlichung des Textes hier auf www.die-linke.de erfolgen. Ab Dienstag, 23. März 2010, erfolgt die Auslieferung der gedruckten Exemplare an die Landesverbände, am Sonnabend, 27. März 2010, wird der Entwurf auch als Beilage zum "Neuen Deutschland" erscheinen. Bereits ab Donnerstag, 25. März 2010, wird auf www.die-linke.de eine Audio-Fassung zum Download bereitstehen.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 08.03.2010
 
Winter 2010 in Gelsenkirchen
 
Dieser Winter ist und war für alle Menschen in unsere Stadt eine große Herausforderung. Große Sorgen haben wir uns um die vielen Menschen gemacht, die draußen übernachtet haben und sind froh niemand an Unterkühlung gestorben ist. Der Winter war auch für jene eine große Herausforderung die trotz widriger Umstände, gegen Schnee und Eis angekämpften mussten. Ein besonderer Dank geht an die Menschen die unsere Bürgersteige und Straßen freigehalten haben. Mit Entsetzen mussten wir aber feststellen das 1/3 der Gehwege nicht vom Eis und Schnee befreit wurden. Das führte dazu, dass Krankenhäuser und auch Autowerkstätten Hochkonjunktur hatten.

Dadurch, dass viele Gehwege und Plätze wochenlang von Schnee und Eis bedeckt waren, trauten sich viele ältere Menschen nicht aus ihren Wohnungen und Häusern. Verhältnismäßig glimpflich verlief die Räumung der Hauptstraßen, denn dort wurde schnell und häufig geräumt. Die Frage die wir uns aber schon für den nächsten Winter stellen sollten ist: "Wie kann man dafür sorgen, das im nächsten Winter viel mehr Straßen und Gehwege von Eis und Schnee geräumt werden?" Hierzu sollten sich nicht nur die Bürger sondern auch die Stadtverwaltung Gedanken machen. Der nächste Winter kommt bestimmt.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 03.03.2010
 
Nullrunden sind Rentenkürzungen
 
Tausende von Rentnerinnen und Rentner würden in Gelsenkirchen von der Bundesregierung durch die Nullrunden, von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt. "Damit würden sie dann auch für die Lasten der Krise zur Kasse gebeten," so Stadtverordneter Ralf Herrmann.

Jeder weiß doch mittlerweile, dass jede Rentennullrunde eine reale Rentenkürzung ist. Die Rente darf doch kein Almosen sein. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, sollte im Alter nicht Arm sein! Während sich die Hotelbesitzer über Extraprofite bei der Bundesregierung bedanken, müssen sich Rentnerinnen und Rentner in Gelsenkirchen den Gürtel mal wieder etwas enger schnallen. Die zu befürchteten anstehenden jahrelangen Nullrunden sind Gift für die Binnenkonjunktur und werden die Krise nur verlängern.

Deswegen brauchen wir eine sofortige Rentenerhöhung um vier Prozent. Das wäre dann ein gerechter Ausgleich für die Rentenkürzungen der vergangenen Jahre. Außerdem brauchen wir für die Zeit nach der Krise eine neue Rentenformel, damit die Rentnerinnen und Rentner in Zukunft auch von der Produktivitätssteigerung der Wirtschaft profitieren.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 24.02.2010
 
Mitgliederversammlung der Mitte
 
Hiermit laden wir euch recht herzlich zur Mitgliederversammlung
am Mittwoch dem 24.02.10 um 19:00 Uhr,  Dresdenerstr.38 ein.
Wir werden uns dann gemeinsam den Film "Abenteuer Gelsenkirchen - Leben nach der Kohle - Ansichten über eine Stadt im Wandel" anschauen. Im Anschluss ist eine rege Diskussion über den Film geplant. Hierbei werden die Stadtverordneten Irene Heyn-Schramm und Ralf Herrmann anwesend sein.
Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 24.02.2010
 
"Damit das Leben gelingt"
 
"Wir gestalten unsere Stadt für die Zukunft unserer Kinder", so hieß das Motto der Fach- Tagung Prävention Gelsenkirchener Dialoge.

Natürlich war die Fraktion DIE LINKE bei so einer wichtigen Veranstaltung mit ihren Ideen und Vorstellungen dabei. In vorbereiteten Workshops z.B. über Zeitgemäße Lern-Orte, neue Lebensräume bzw. Welten und sozialräumliche Arbeitskonzepte wurde diskutiert. Man war sich dann am späten Nachmittag einig, dass eine gute Vernetzung sehr wichtig ist.

Welche Denkanstöße der unterschiedlichen Arbeitsgruppen beim Fachtag auf den Weg gebracht werden, ob die Vernetzung aller Kinder, Jugend und Familienpolitik relevanter Institutionen und Verbände verbessert wird und welchen Teil die Politik dazu beitragen kann wird die Zukunft zeigen.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 18.02.2010
 
Lust auf Lesen!
 
DIE LINKE - Mitte hat nicht nur für Mitglieder Interessante Bildungsbücher und Flyer parat, sondern auch für interessierte Bürger unserer Stadt. Diese Lektüren gibt es zum Teil kostenlos oder zum Ausleihen. Also liebe Leseratten, hier mal eine kleine Übersicht:

Zoff mit der Schule, Konfliktgespräche mit Lehren führen,
Familien haben Zukunft,
Hartz IV mein Recht auf Arbeitslosengeld II,
Leitfaden Alg II, Sozialhilfe,
Die Macht der Verbraucher stärken,
Ausbildung und Beruf,
Die beste Schule für mein Kind,
Keine Chancen für Drogen,
Kinderarmut: Politisch gemacht,
Frieden für Afghanistan,
Gegen die Zwei- Kassen Medizin.
Die Krise der West LB,
Rendite statt Rente?
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 10.02.2010
 
DIE LINKE - Bezirk Mitte lädt zur Bürgersprechstunde ein
 
Der Bezirkssprecher Ralf Herrmann lädt  am Mittwoch den 17.02.10 von 13.00 -15:00 Uhr in die Dresdener Str.38  zur Bürgersprechstunde ein. In regelmäßigen Abständen bietet Ralf Herrmann unter dieser Adresse Bürgersprechstunden an. Bürgerinnen und Bürger können hier aktuelle Themen auf kurzem und unbürokratischem Weg besprechen. Hier können Fragen gestellt werden, über Antworten diskutiert werden und aber auch über ihre Sorgen und Nöte geredet werden. Auch Anregungen, Wünsche und Kritik wie es in den Stadtteilen der Mitte Ihrer Meinung nach weitergehen soll, sind natürlich erwünscht.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 10.02.2010
 
Wende im Kampf gegen Hartz IV-Elend?
 
Bundesverfassungsgericht ordnet Neuberechnung der Regelsätze an

Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass die Regelsätze des ALG II verfassungswidrig sind. Das von Sozialverbänden, Erwerbsloseninitiativen und politischen Gegnern der Hartz-Gesetze begrüßte Urteil bedeutet dennoch nicht, dass es BezieherInnen von ALG II nun besser gehen wird.

Das Gericht bemängelte in seinem Urteil vor allem, dass die Berechnung der Regelsätze intransparent und willkürlich erfolgt ist. Dies gilt in besonderem Maße für die Festsetzung der Regelsätze für Kinder, die einfach von den Regelsätzen für Erwachsene durch prozentuale Abschläge ermittelt wurden. Grundlage der Berechnung der Regelsätze muss aber, so das Gericht, der tatsächliche Bedarf des Bedürftigen sein. Diese Grundlage ist schon bei der Ermittlung des Regelsatzes für Erwachsene verletzt und bei der Festsetzung der Regelsätze für Kinder vollständig außer Acht gelassen worden. Hier nachzubessern ist dem Gesetzgeber bis zum 1.1.2011 aufgegeben.

Gleichzeitig stellte das Gericht jedoch fest, dass es die derzeitige Höhe der Regelsätze für verfassungskonform hält. Damit werden Nachforderungen von ALG II-BezieherInnen abgewiesen. Mehr als 5 Jahre Aushungern, Demütigen und Ausgrenzen von Erwerbslosen war und ist also nach Auffassung des Gerichts rechtens. Für den Gesetzgeber ist dies ein deutlicher Hinweis, dass nicht an einer Anhebung, sondern nur an einer besseren Begründung der Hunger-Regelsätze gearbeitet werden muss. Die überwiegend angewandte Methode die Regelsätze nach dem sogenannten Statistikmodell, welches den Bedarf des unteren Einkommensfünftels zu Grunde legt und davon Abschläge vornimmt, kann dabei weiter Anwendung finden, wenn dies denn durchgehend geschieht. Die Erhöhung der Regelsätze für Erwachsene rückt somit durch das Urteil nicht unbedingt näher. Anders stellt sich dies bei den Regelsätzen der Kinder dar. Hier hat der Gesetzgeber den Bedarf vollständig neu zu ermitteln und es muss abgewartet werden, was dabei herauskommt.

Nicht mehr haltbar ist die Regelung, dass Sonderbedarfe nicht übernommen werden. Die Richter urteilten, dass diese nicht aus der Regelleistung für den stets auftretenden Bedarf bezahlt werden muss. Der Bund wurde anders als bei der Neuberechnung der Regelsätze hier keine Frist gesetzt. Sonderbedarfe müssen ab sofort wieder zusätzlich bezahlt werden.

Die fällige Neuberechnung der Regelsätze lässt dem Gesetzgeber Spielraum für eine kostenneutrale Lösung. Die Bundesregierung hat zwar eine Niederlage erlitten, kann aber mit dem Ergebnis ihre bisherige Politik gegen Hartz IV-BezieherInnen in der großen Linie fortsetzen.

Die ca. 7 Millionen BezieherInnen von Hartz IV haben mit diesem Urteil wenig gewonnen. Ihre Lage wird sich nur verbessern, wenn sie die kommenden Monate nutzen, um mit gesellschaftlichem Druck eine politische Neuverhandlung des ALG II der fern von bürokratischen Festsetzungen im Interesse der Herrschenden auf die Tagesordnung zu setzen. Dabei gehört nicht nur die Höhe der Regelsätze, sondern das gesamte Sanktionsregime von Hartz IV auf den Prüfstand.

Autorin: Edith Bartelmus-Scholich
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 17.01.2010
 

Autofahrer aufgepasst

 
Unsere Stadt sagt das die Zitrone ausgepresst wäre und die Verwaltung kaum Chancen durch Sparen auch nur annähernd einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Aber
Aber da scheint ja doch noch ein bisschen Saft in der ausgepressten Zitrone zu sein. Denn wer genauer den Artikel aus der WAZ vom 9 Dezember2009 liest, weiß was auf die Autofahrer in unserer Stadt zukommen kann. Hier mal die Sätze die jeden Autofahrer aufhorchen lassen müssen.
„ Manchmal haben Etatlöcher nichts mit Weltwirtschaftkrisen und Bundespolitik zu tun. Sondern mit dem Gesundheitszustand von Mitarbeiten. Oder mit einen hartem Winter. In Zahlen: Auf 1,4 Mio Euro beläuft sich der Etatposten für im Straßenverkehr begangene Ordnungswidrigkeiten. 2009 werden Raser aber wohl „nur“ 4000000 Euro zum Haushalt beitragen. Dafür gibt es laut Stadtsprecher Oliver Schäfer mehrere Gründen. Hauptgrund: Unter den für Geschwindigkeitskontrollen zuständigen Mitarbeitern sei es häufig zu krankheitsbedingten Ausfällen gekommen. Das soll sich 2010 durch „flexiblen Einsatz“ des Personals ändern. Und: Bereits in diesen Jahr hat die Stadt zwei neue Radarwagen angeschafft, die die mehrfach ausgefallenen alten „Möhrchen“ ersetzt haben. Ein weiterer Grund sei der harte Winter zu Beginn des Jahres gewesen. Dadurch sei langsamer gefahren und deshalb weniger geblitzt worden. Schließlich: Die Standorte der 7 Starenkästen und 120 mobile Messstellen seien vielen Verkehrteilnehmern inzwischen bekannt, so dass mehr aufs Tempo geachtet wird.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 12.01.2010
 
Verkehr- und Bauausschuss
 
Der Antrag der SPD im Verkehrs- und Bauausschuss: Städtische Aufträge nach sozialen Kriterien zu vergeben!, findet bei der Fraktion die Linke großen Zuspruch. Wir freuen uns wenn die SPD ein Thema aufgreift das auch in unseren Kommunalwahlprogramm unter Punkt 3 zu finden ist.

3. Vorrangige Vergabe von Bauaufträgen und Materialbeschaffung an Betriebe in der Region

DIE LINKE GELSENKIRCHEN setzt sich dafür ein, dass die Vergabe von Bauaufträgen und Materialbeschaffung vorrangig an regionale Betriebe erfolgt, die nach Tariflöhnen bezahlen, Frauenförderung nachweisen, Ausbildungsplätze anbieten bzw. keine Produkte aus Kinderarbeit verwenden.

Die Stadtverwaltung soll sich in ihrer wirtschaftlichen Betätigung vorbildlich darstellen, um dem Sozialabbau auf allen Ebenen entgegenzutreten. Das gilt für die Erhaltung der flächendeckenden Tarifverträge, für die Erweiterung von Frauenförderung, für ein höchstmögliches Angebot an Ausbildungsplätzen wie auch den Ankauf von Importwaren, die in vielen Fällen von Kinderhand produziert werden (Teppiche, Bälle, Steine usw.). Letztere Verpflichtung soll für alle Ausgaben gelten, für die Ausschreibungen verbindlich sind.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 12.01.2010
 
Infocenter. Seniorennetz Gelsenkirchen Mitte
 

Seien Sie dabei wenn es heißt “Glück Auf“ für das erste Infocenter, Seniorennetz in Gelsenkirchen. Zu diesem Motto wurde von der Stadt am 6 Januar Eingeladen und die Linke nahm diese Einladung gerne an. Im neuen Infocenter werden jetzt alle Fragen und Antworten ums älter werden beantwortet, auch bei konkreten Hilfebedarf. Das Infocenter befindet sich auf der Vattmannsztr.2-8.

 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 06.01.2010
 
Engagement schlägt Brücken
 
Noch vor wenigen Jahren waren Nachbarschaften im Revier selbstverständlich. Die Menschen im Viertel kannten und halfen sich. Aber die Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich geändert - und damit auch die früher einmal gewachsenen Strukturen. Die Atmosphäre ist unpersönlicher geworden.

Andererseits gibt es Menschen, die Freude daran haben, Gemeinsamkeiten und Gemeinschaft zu pflegen und zu fördern. Unter ihnen sind auch viele Ältere, die ihr Viertel lieben und Zeit haben, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Daraus wurde die Idee der Seniorenvertreterinnen / Nachbarschaftsstifter geboren.

Im Rahmen der Freiwilligendienste aller Generationen verpflichten sich Seniorenvertreterinnen / Nachbarschaftsstifter, mindestens 8 Stunden monatlich ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Und das über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr. Außerdem nehmen sie regelmäßig an Schulungen und verbindlichen Treffen teil.

Die Idee wird vom Bundesfamilienministerium unterstützt und wurde zu einem "Leuchtturmprojekt" von "Freiwilligendienste aller Generationen" erklärt.

www.nachbarschaftsstifter.de

 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 04.12.2009
 
Neue Reglung für Kosten der Unterkunft, Energie und Nebenkosten?
 

Arbeitslosengeld 2 Empfänger müssen nächstes Jahr auf der Hut sein.
“Im Koalitionsvertrag steht eine Aussage, die viele Betroffene noch tiefer in den sozialen Abgrund schicken könnte,“ so Ralf Herrmann.

Ein Auszug aus dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP: „In diesem Zusammenhang werden auch die Kosten der Unterkunft transparent und rechtssicher ausgestaltet. Wir werden auf der Basis der vorhandenen gesetzlichen Reglung prüfen, die Energie- und Nebenkosten sowie ggf. die Kosten der Unterkunft zu pauschalieren. Dabei sind regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Wir wollen damit auch dazu betragen, dass die Zahl der Prozesse in diesem Bereich zurückgeht und gleichzeitig Anreize für einen sparsamen Energieverbrauch setzen.“

Tatsache ist aber, dass die Energie- und Nebenkosten seit Jahren nur eine Richtung kennen und zwar die nach oben. Hier versuchen CDU, CSU und FDP mit einem leicht durchschaubaren Trick, die immer höher steigenden Kosten für Energie, Nebenkosten und Unterkunft durch eine Pauschalisierung auf die Hartz IV Empfänger abzuwälzen. Die Betroffenen, die mit der Pauschale nicht auskommen, müssten dann an einer anderen Stelle im Regelsatz sparen. Gewinner sind dann, bei dieser  neuen gesetzlichen Reglung, der Bund und die Städte. Sie zahlen dann nur noch die erwähnte Pauschale und müssten sich nicht mehr daran stören wie hoch der Energie- und Nebenkostenbedarf der Unterkunft des Einzelnen wirklich ist.

 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 24.11.2009
 
Kindergelderhöhung - 13.964 Kinder werden in die Röhre schauen
 

Ab dem 1 Januar 2010 gibt es mehr Kindergeld. Die Bundesregierung hat eine Erhöhung um 20 Euro beschlossen. Das heißt für das erste und zweite Kind gibt es dann monatlich 184 Euro, für das dritte Kind 190 Euro und für jedes weitere Kind 215 Euro. Leider hat die Kindergelderhöhung einen großen Schönheitsfehler. Denn Familien die Hartz IV beziehen, bekommen durch die Anrechnung auf Hartz IV keinen Cent mehr Kindergeld. Dass heißt für Gelsenkirchen das 13.964 Kinder im Januar mit ihren Familien ganz schön in die Röhre schauen. Weil unsere Bundesregierung Kinder wieder einmal ungleich behandelt, wäre es sinnvoller die Gelder für Betreuung, Bildungsangebote und Jugendzentren zu Investieren. Gerade um hier in Gelsenkirchen die Chance für benachteiligte Kinder und Jugendlichen zu verbessern.
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 18.11.2009
 
Eine unheimliche Gelsenkirchener Erfolgsgeschichte
 
"Die Sozialkaufhäuser in Gelsenkirchen boomen. Das ist ein Zeichen dafür, dass es vielen Menschen in unserer Stadt immer schlechter geht", so der Stadtverordnete Ralf Herrmann. Ob Kleiderschränke, Kinderwagen, Elektroartikel, Schuhe usw., alles wird meistens binnen einer Woche unter die Leute gebracht. Denn wer kann sich schon mit HARTZ IV, Armutsrente oder Geringverdienst neue Produkte des alltäglichen Lebens leisten. Der Boom der Sozialkaufhäuser fing am 1. Januar 2005 an - da traten die Hartz IV Gesetze in Kraft. Seit dem gibt es keine Zuschüsse für größere Anschaffungen. Langzeitarbeitslose bekommen seit dem nur noch für Neugeborene, Schulkinder und für die Wohnung  eine Erstausstattungs-Pauschale, alles andere müssen sie selber vom Hartz IV Geld begleichen. Die Zusammensetzung hat der Paritätische Wohlfahrtsverbandes einmal aufgeschlüsselt, mit folgendem Ergebnis: Ein Erwachsener hat im Monat 25,69 Euro für Innenausstattung und Haushaltsgeräte, für Kleider 35,68 Euro zu Verfügung. Auch die Anzahl der Beschäftigten 1,50 Euro-Jobber der Sozialkaufhäuser ist seit 2005 enorm gestiegen. Unsere Sozialkaufhäuser in Gelsenkirchen lindern zwar die akute Not, können aber auf Dauer auch Gefahr mit sich bringen. In dem sie die gesellschaftliche Akzeptanz von Armut verfestigen.
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 25.10.2009
 
Das schwarz-gelbe Sandmännchen ist unterwegs
 
Vorsicht ist geboten, denn das schwarz-gelbe Sandmännchen ist unterwegs und versucht uns Bürgern trügerischen Sand in den Augen zu streuen. Mit dem Plan ein Gesetz für sittenwidrige Löhne auf den Weg zu bringen und einige Ungerechtigkeiten für Hartz IV Bezieher zu ändern, versuchen CDU und FDP jeden Verdacht sozialer Kälte von sich zu weisen. Der Bürger merkt aber schnell, dass es hier nicht um Sand sondern um heiße Luft geht. Denn Löhne die ein Drittel unter dem branchenüblichen Durchschnitt liegen, haben Gerichte längst als sittenwidrig verboten.

Bei Hartz IV-Beziehern gibt es nur wenige, die über ein Haus oder ein Vermögen verfügen, welches die neue Regierung ihnen lassen will. Wir sind schon jetzt gespannt welche schwarz- gelbe Augenwischereien - und das nicht nur in Gelsenkirchen - auf uns Bürgern zukommen, so Ralf Herrmann - „DIE LINKE“.
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 21.10.2009
 
Die Statistik täuscht
 
Die Zahlen der Ausbildungsplätze können trügerisch sein. Das sieht auch der Deutsche Gewerkschaftsbund so und spricht von einer geschönten Statistik.
Wenn am Ende des Berufsbeartungsjahres nur noch knapp 10.000 Neubewerber eine Lehrstelle suchen, sieht dieses in der Öffentlichkeit erst mal gut aus.
Die Statistik täuscht aber über die Tatsache hinweg das zehntausende von Jugendlichen in Förderkursen und anderen Angeboten zur Berufsvorbereitung stecken.
Auch wird die Zahl der Ausbildungsverträge in diesem Jahr deutlich zurückgehen.
Dazu kommen noch zehntausende von Jugendlichen die nicht als ausbildungsreif deklariert werden und ebenfalls aus der Statistik verschwinden.
Noch ein Grund warum Ausbildungsplätze fehlen ist, das nur noch ein Viertel der Unternehmen ausbildet.
Um die Misere um Ausbildungsplätze und geschönten Statistiken zu beenden, sollte die neue Regierungskoalition nicht nur viel mehr über das Thema Bildung reden sondern auch mehr Geld für Bildung ausgeben.
Dieses spart sie dann später wieder ein, denn wer den Einstieg in die Berufsbildung nicht schafft, wird später mit hoher Wahrscheinlichkeit von Sozialleistungen abhängig sein. Das kostet uns dann wesentlich mehr als Bildung und Ausbildung für unseren jungen Menschen.
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 20.10.2009
 
Ende mit der Sauberkeit zum Dumpingpreis - fairer Lohn ist das Ziel
 
"Die Aktionen und die wahrscheinlich notwendigen Streiks der Gebäudereiniger
und ihrer Gewerkschaft IG BAU werden von der Partei DIE LINKE vorbehaltlos
unterstützt",

"Das Arbeitgeberangebot beinhaltet reale Lohnerhöhungen zwischen 1,8 und 2,1
Prozent und ist eine Unverschämtheit", "Die berechtigte Forderung von 8,7 %
der IG Bau steht nach wie vor im Raum. Ebenso die weitere Forderung der
Gewerkschaft nach einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen
Altersvorsorge."

"DIE LINKE appelliert an die Arbeitgeber, ihre Blockadehaltung endlich
aufzugeben und ein angemessenes Angebot auf den Tisch zu legen," andernfalls
wird es zu einem Arbeitskampf kommen, der von den Mitgliedern unserer Partei
nach Kräften unterstützt werden wird."
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 13.10.2009
 
Mieterverein staffelt seine Beiträge neu
 
"Ein großes Lob muss man dem Mieterverein aussprechen, der in wirtschaftlichen schweren Zeiten die Jahresbeiträge senkt", so Ralf Herrmann - DIE LINKE.  Hiermit beweist der Mieterverein einmal mehr, dass er ein Feingespür in Sachen Soziales für die Menschen unserer Stadt hat.

Für die Aussage, das man mit der Beitragsenkung etwas für den Aufschwung tun und gleichzeitig den sozial schwachen Mietern entgegen kommen will, kann man dieser Institution nur gratulieren.
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 11.10.2009
 
Riester-Holzweg: Teilprivatisierung der Rentenvorsorge entpuppt sich als
Desaster
 
Die neuesten Untersuchungen zur in der Krise nachlassenden Altersvorsorge
der Bundesbürgerinnen und -bürger vergrößern die schlimmsten Befürchtungen
vor einer sich ausbreitenden Altersarmut. Demnach hat bereits jede/r
Sechste/r sein privates Altersvorsorgemodell aufgelöst oder verringert,
jede/r Dritte/r Erwerbstätige sorgt gar nicht erst vor, so die Meldungen
unter anderem im Kölner Stadtanzeiger.

Ralf Herrmann von der LINKEN erstaunt diese Entwicklung nicht im Geringsten.
"Spätestens jetzt ist glasklar: Die Riester-Rente ist ein Holzweg und
entpuppt sich mit ihrer Teilprivatisierung der Altersvorsorge als ein
Desaster, das zu einer Altersarmut der Massen führt. Die u.a. in den
Armuts- und Reichtumsberichten der Bundesregierung dokumentierte  skandalös
gewachsene Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen untermauert dies:
Das einkommensschwächste Zehntel der Bevölkerung verfügt über Schulden, und
die Armut, u.a. durch Hartz IV und den Boom prekärer Beschäftigung, breitet
sich immer mehr aus. Das Normalarbeitsverhältnis wird zum Auslaufmodell.
Viele Menschen in Gelsenkirchen hatten schon vor der Krise einfach nicht das
Geld, um zusätzlich privat für das Alter vorzusorgen, nun verschärft sich
die Situation auch für Noch-Erwerbstätige, die ihren Arbeitsplatz durch
Kurzarbeit oder Sparmaßnahmen bedroht sehen."

Mit der durch die Riestergesetzgebung erfolgten Teilprivatisierung kann
ohnehin nur jene eine Altersvorsorge leisten  die Geld dafür auf die hohe
Kante gelegt haben, was für immer mehr Menschen hierzulande nicht zutrifft.
Die aufgezwungene Notwendigkeit zum 'Riestern', um im Alter einen
ausreichenden Lebensstandard sichern zu können, programmiert Altersarmut bei
einem Großteil der Menschen vor. Diese Entwicklung haben SPD und Grüne bei
der Verabschiedung der Riesterrente und ihrer Demontage der Gesetzlichen
Rentenversicherung bewusst in Kauf genommen." Herrmann befürchtet nun, dass
die neue schwarz-gelbe Bundesregierung auf Drängen der FDP die Gesetzliche
Rentenversicherung noch mehr schwächt, indem sie auf weitere
Privatisierungen drängt. "Die LINKE fordert hier einen radikalen
Kurswechsel: Die Ausbreitung von Altersarmut wollen wir bekämpfen, indem wir
die Gesetzliche Rentenversicherung stärken. Sie sollte zu einer
solidarischen Erwerbstätigenversicherung umgebaut werden, die alle
Erwerbstätigen einbezieht und keine Beitragsbemessungsgrenze mehr hat.
Dieser zentralen Herausforderung stellt sich die neue Regierung nicht."
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 28.09.2009
 
Zu der Aussage von Burkhard Wüllscheidt in der WAZ vom 24.September.09
 
"Warnung vor katastrophalen Zuständen".

Grünen Politiker Burkhard Wüllscheidt befürchtet katastrophale Zustände für Gelsenkirchen, weil die Karlsruher Richter die Mischverwaltung im IAG als verfassungswidrig ansehen. Wüllscheidt sagt auch weiter, dass die Arbeitsgemeinschaft von Stadt und Arbeitsagentur gar eine der besten in Deutschland ist. Als Gelsenkirchener Bürger und zukünftiges Ratsmitglied muss man sich schon mal die Frage stellen, wie die Zustände jetzt aussehen.  Fakt ist, jeden Tag werden Sanktionen gegen Arbeitslose verhängt, die so teilweise nicht rechtens sind. Zwangsumzüge finden statt, Leistungsansprüche und Bescheide werden falsch ausgerechnet, Gelder werden zu spät ausgezahlt, Schlange stehen ist meistens an der Tagesordnung. Wenn man mit diesen Zuständen eine der besten Arbeitsgemeinschaften ist, möchte ich die schlechten nie im Leben kennen lernen, so Ralf Herrmann.
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 29.08.2009
 
Solidarfaktor in der Rente und gesetzlicher Mindestlohn gegen Altersarmut
Änderungen im Rentenrecht und einen gesetzlicher Mindestlohn, der Armutsrenten sicher verhindert, fordert DIE LINKE Gelsenkirchen. Sie reagiert damit auf die Forderung des Sozialverbands VdK nach Maßnahmen gegen die drohende Altersarmut.

"Es muss dringend etwas geschehen, sonst gerät eine ganze Generation in Gelsenkirchen aufs Abstellgleis, hier explodierten die Ausgaben für Grundsicherung in nur einen Jahr um 44% auf 15 Millionen Euro", so Ralf Herrmann, der schon seit Jahren vor den Gefahren und Kosten der Altersarmut in Gelsenkirchen warnt. In den nächsten Jahren gehen diejenigen Jahrgänge in Rente, die in ihrem Erwerbsleben massiv von Arbeitslosigkeit und Lohndumping betroffen waren.

DIE LINKE schlägt ein Drei-Punkte-Programm auf Bundesebene vor. Ins Rentenrecht muss ein Solidarfaktor eingebaut werden. Beitragszeiten mit niedrigen Einkommen würden dann bei der Rentenberechnung höher bewertet. Zum zweiten muss die Grundsicherung im Alter deutlich angehoben werden. Niemand sollte im Alter weniger als 800 Euro haben. Und drittens müssen wir für die Zukunft handeln. Wir brauchen einen Mindestlohn, der Altersarmut verhindert. Erst ein Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde garantiert nach 40 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente oberhalb des Sozialhilfeniveaus.
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 23.06.2009
 
Ein Euro Jobs gehören in die Tonne.

Anlässlich der Mitteilungen des DGB zum Missbrauch bei Ein-Euro Jobs erklärt die Linke Gelsenkirchen.

Schön, dass es nun auch dem DGB am Beispiel der Ein-Euro-Jobs aufgefallen ist, welche katastrophalen Auswirkungen die Hartz-Gesetzgebung hat. Dabei ist schon seit langem bekannt, dass viele Ein-Euro-Jobs keineswegs mehr zusätzlich und im öffentlichen Interesse sind, sondern reguläre Beschäftigung verdrängen.

Ein Großteil der Ein-Euro-Jobber führt die gleichen Tätigkeiten aus, wie Festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - allerdings eben zu mieser Bezahlung. Das Instrument, welches einst Langzeitarbeitslosen eine vermeintliche Perspektive auf dem Arbeitsmarkt eröffnen sollte, wird mittlerweile breit eingesetzt, zum einen aus purer Hilflosigkeit der Arbeitsvermittler und nicht zuletzt auch, um auch die Arbeitslosenstatistiken zu schönen.

Wir als DIE LINKE fordern die Arge dazu auf die Ein Euro Jobs abzuschaffen, denn diese gehören in die Tonne. Stattdessen muss ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor eingerichtet werden, in dem sozialversicherungspflichtige, rechtlich abgesicherte und freiwillige Beschäftigungsverhältnisse zu existenzsichernden Löhnen für gesellschaftlich notwendige Arbeit geschaffen werden.

Das kostet kaum mehr als Ein-Euro-Jobs, wenn die Mittel für das Arbeitslosengeld II, für die Unterkunftskosten sowie für die Ein-Euro-Jobs selbst dazu genutzt werden - bietet aber den Betroffenen endlich eine wirkliche Perspektive.
 
 
 
 
DIE LINKE. KV Gelsenkirchen   Pressemitteilung vom 04.06.2009
 
Sozialgarantie würde Vertrauen in unserer Stadt stärken.

Der Sprecher Ralf Herrmann von der Partei DIE LINKE fordert als Konsequenz aus den Ergebnissen der jüngsten Steuerschätzungen eine Sozialgarantie für die Menschen in unserer Stadt. Parteiübergreifend müsse ein Konsens hergestellt werden, dass Sozialkürzungen auch nach der Kommunalwahl ausgeschlossen seien.

Wer eins und eins zusammenzählt, weiß jetzt, was nach der Wahl droht: eine beispiellose Orgie von Kürzungen im sozialen Bereich. Die Menschen haben zu Recht Angst davor, weil sie von Union, SPD, FDP und Grünen in den letzten Jahren nach jeder Kommunalwahl sozial enttäuscht wurden.

Es gibt nur einen Ausweg aus der Krise: Die Menschen müssen wieder Vertrauen fassen. Wir brauchen deshalb eine parteiübergreifende Sozialgarantie für die Bürger unserer Stadt. Alle im Rat vertretenen Parteien müssen sich auf den Konsens einigen, dass es nach der Kommunalwahl bei sozialen Leistungen garantie
 
 

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